Ausflug zur Waldweihnacht in der Oberförsterei Hammer: köstlicher Wildschweinbraten, stimmungsvoller Weihnachtsmarkt und Weihnachtsbäume zum selbst Schlagen

Großes Lagerfeuer bei der Waldweihnacht an der Oberförsterei Hammer


Am 9. Dezember 2017 lädt die Oberförsterei Hammer im südöstlich von Berlin gelegenen Groß-Köris wieder zur Waldweihnacht: Auf einer Lichtung rund um das historische Gebäudeensemble ist ein stimmungsvoller kleiner Weihnachtsmarkt und ein großes Lagerfeuer aufgebaut, es duftet nach Wildschweinbraten und Glühwein, ein Bläserquartett spielt Weihnachtslieder. Den eigenen Weihnachtsbaum schlagen kann man auch. Wir haben die Waldweihnacht an der Oberförsterei im letzten Jahr schon besucht und können euch diesen Ausflug nach Brandenburg sehr empfehlen! 

„Ich pass auf, dass der Baum nicht auf Dich drauf fällt!“, ruft die kleine Co-Jägerin aufgeregt. Und: „Darf ich die Säge tragen?!!“ Es ist Samstag Morgen, genauer gesagt: der Samstag vor dem 3. Advent. Wir wollen rausfahren nach Brandenburg, um unseren Weihnachtsbaum selbst zu schlagen, und ich weiß gerade nicht, wer sich mehr darauf freut: meine dreijährige Tochter oder ich. In meiner Phantasie hatte ich mir natürlich ausgemalt, dass wir durch einen tief verschneiten Wald stapfen würden, um unseren Baum auszusuchen, aber bei +8°C kann davon keine Rede sein. Immerhin ist es trocken und sogar ein bisschen sonnig.

Schon beim Frühstück freue ich mich auf den Wildschweinbraten, den es bei der „Waldweihnacht in der Landeswald-Oberförsterei Hammer“ geben soll, und auf das Lagerfeuer. Sehr viel mehr weiß ich auch gar nicht, denn die Informationen auf der Webseite des Landesbetriebs Forst Brandenburg sind äußerst spärlich. Zwar sind dort recht viele Adressen gelistet, wo man überall in Brandenburg einen Weihnachtsbaum selbst schlagen kann, aber sonst steht da nicht viel. Meist nur ein kurzer Hinweis auf „Lagerfeuer, Imbiss“ oder auch konkreter: „Goulaschkanone“. Mit dem Wildschweinbraten hatten uns die Oberförster daher sofort eingefangen. Da wollen wir hin! Wenn schon Weihnachtsmarkt im Wald, dann bitte mit einem schönen weihnachtlichen Essen.

Etwa anderthalb Stunden brauchen wir von Berlin bis in den dichten Brandenburger Forst. Die kleine Co-Jägerin entdeckt unterwegs schon jede Menge Tannen, die „bestimmt gut in unser Wohnzimmer passen“ (im Vorbeifahren sieht so ein Sechs-Meter-Baum total zierlich aus), und auch schon ein paar mit Kerzen und Kugeln geschmückte Bäume in den Vorgärten. Dass wir unser Ziel (fast) erreicht haben, erkennen wir dann unverhofft daran, dass die Autos bereits entlang der Landstraße parken. Es ist kurz vor eins, offiziell ging es um 12 Uhr los. Ich mache mir eine mentale Notiz fürs nächste Mal: früher losfahren!

Weihnachtsmarkt an der Oberförsterei Hammer

Weihnachtsmarkt an der Oberförsterei Hammer

Als wir aus dem Auto aussteigen, begrüßt uns ein intensiver Duft nach nassem Laub, Nadelbäumen und Harz. Herrlich! Während wir zur Försterei spazieren, sammeln die kleine Co-Jägerin und ihr Freund (wir sind mit einer befreundeten Familie zusammen gefahren) glücklich Stöcke, die sie gleich ins Lagerfeuer werfen wollen. Aus der Ferne hören wir schon weihnachtliche Bläsermusik.

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Restaurant-Tipp: La Lucha, Berlin – moderne mexikanische Küche

Moderne mexikanische Küche in Berlin: das LA LUCHA in Kreuzberg

Wenn man in Deutschland „mexikanisch essen geht“, dann ist das meist eher Tex-Mex-Küche und was genau man da auf dem Teller hat, lässt sich vor lauter überbackenem Käse oftmals kaum erkennen. Ganz anders im „La Lucha“ in Berlin-Kreuzberg. Wir haben das Restaurant ausprobiert

Die Eröffnung des „La Lucha“ in unserem Berliner Kiez vergangenen Sommer kam genau zur rechten Zeit: Um uns die Wartezeit auf unsere Mexiko-Reise zu verkürzen, waren wir jetzt schon einige Male dort essen – und haben eine Idee davon bekommen, wie vielfältig die mexikanische Küche eigentlich sein kann. Außerdem haben wir schon mal getestet, ob unser Spanisch überhaupt noch verstanden wird. Klar, man kann im La Lucha problemlos auf Deutsch bestellen, auch Englisch hört man dort (vor allem von den Gästen) sehr viel, die Muttersprache der meisten Kellner ist allerdings Spanisch. Deshalb und wegen der farbenfrohen Inneneinrichtung mit viel Kunst an den Wänden konnten wir auch immer schon ein bisschen mexikanisches Lebensgefühl atmen.

Das La Lucha - moderne mexikanische Küche in Berlin Kreuzberg

Im Sommer noch lauschiger: Die Terrasse des La Lucha direkt am Landwehrkanal

Unser erstes Mal war ein sehr spontaner Besuch: Ich hatte von der Eröffnung gehört und Lust, das La Lucha auszuprobieren. Auch die kleine Co-Jägerin war von der Idee eines Kurztrips „nach Mexiko“ sofort begeistert. Es war Sommer, wir waren gleich um 18 Uhr (wenn das Restaurant öffnet) da und saßen draußen, im sonnigen Biergarten, mit Blick auf den Landwehrkanal. Für den späteren Abend sollte man allerdings reservieren.

La Lucha - kreative mexikanische Kueche in Berlin

Das Konzept des La Lucha: kleine Portionen, damit man möglichst viel probieren kann

Das erste, was uns auffiel, war der Service: Nicht nur flink und aufmerksam, sondern auch noch entzückend zu meiner vierjährigen Begleiterin. Auch das Konzept des La Lucha war uns sofort sympathisch: Die Gerichte sind (bis auf wenige Ausnahmen) so portioniert, dass man als Erwachsener zwei bis drei schafft. Ideal für Menschen wie mich, die am liebsten immer alles ausprobieren wollen. Wenn man als größere Gruppe kommt, so wie wir bei unserem zweiten Besuch, kann man das sogar noch potenzieren. Die Küche schickt die Teller dann auch schön hintereinander raus. Und für diejenigen, die erstmal eine Kostprobe wollen und nicht so viel Geld ausgeben (ganz günstig ist das La Lucha nämlich nicht), sind die kleinen Gerichte auch perfekt.

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Appetit auf Mexiko: Ein Berliner futtert sich quer durchs Land und verrät uns, wo es am besten schmeckt

Kulinarisches Mexiko: Empfehlungen und Restauranttipps von einem Insider

Sechs Monate lang war Flo mit seiner mexikanischen Freundin und Baby während der Elternzeit in Mexiko und hat dank Familienanschluss so einiges entdeckt, was normalerweise unter dem Touristenradar bleibt. Wir haben ihn gebeten, für uns mal ein paar seiner kulinarischen Entdeckungen aufzuschreiben. Und er hat gleich losgelegt mit seiner Schwärmerei… nicht nur vom Essen.

Mexiko ist ja ein sehr großes Land. Welche Regionen habt ihr besucht?

Anfangs waren wir in Mexico City, wo Verwandtschaft meiner Freundin lebt, und haben Ausflüge z.B. nach Teotihuacán und Tepotzotlán gemacht. Danach waren wir einige Zeit in Puebla, der Heimatstadt meiner Freundin, am Fuße des Popocatépetl. Gerade in der Altstadt, ein UNESCO Weltkulturerbe, kann man unendlich viel entdecken. Von dort aus haben wir Tagestouren in die umliegenden Dörfer gemacht, beispielsweise nach Cholula, Atlixco oder Chipilo. Einen ganzen Monat haben wir in der Region Oaxaca verbracht, dort hatten wir uns am Stand von Mazunte ein Haus gemietet. Von dort sind wir mit einem Flugzeug, in dem gerade mal zehn Personen Platz fanden, über den Dschungel nach Oaxaca Stadt geflogen. Oaxaca ist eine der schönsten und farbenfrohsten Städte Mexicos. Dort haben wir auch den „Dia de los muertos“ [Anmerkung: Feiertag am 2.11.] gefeiert. Anschließend ging es für uns weiter in die Region Nayarit, nach Rincón de Guayabitos und schließlich sind wir noch nach Merdida auf der Yucatan-Halbinsel geflogen und haben von dort aus die Ausgrabungsstätten Chichen Itza und Uxmal besichtigt. Weihnachten und Neujahr haben wir dann wieder in und um Mexico City und Puebla verbracht und haben auch einen Ausflug nach Tlalpujahua gemacht. Das ist ein einziges, großes Weihnachtsdorf, in dem Weihnachtsdekorationen in Handarbeit hergestellt und in Hallen verkauft werden.

Kulinarisches Mexiko: Streetfood Grashüpfer-Snack

Wunsch erfüllt: Flo mit Grashüpfern zum Snacken

Von mexikanischen Restaurants in Deutschland kennt man vor allem Tortillas oder Burritos mit viel Käse überbacken. Welche Erwartungen an das Essen hattest Du vor eurer Mexiko-Reise?

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Vorfreude auf Mexiko (und warum wir unbedingt jetzt noch mal für längere Zeit reisen wollen)

Mexiko-Reiseführer, Kuli, Textmarker und Notizzettel: wir stecken mitten in der Reiseplanung

In den letzten Monaten habe ich zwar wahnsinnig viel geschrieben, aber nicht hier, sondern am Manuskript für mein neues Buch „Kulinarisches Brandenburg“, das im Frühjahr erscheinen wird. Eigentlich hätte ich auch noch so viel von meinem Couchsurfing-Trip durch Israel zu erzählen und natürlich jede Menge Ausflugstipps für Brandenburg. Das kommt noch, versprochen!

Jetzt freuen wir uns aber erst mal auf fünf Wochen Backpacking durch Mexiko: Unsere nächste große Reise steht schon kurz bevor!

Wie ihr ja wisst, gehört zu den Jägern des verlorenen Schmatzes auch ein Kind – und das wird so rasant schnell größer, dass wir uns manchmal verblüfft die Augen reiben. Als wir im Sommer unser Kita-Fest feierten und die „Großen“ in die Schule verabschiedeten, wurde uns eines noch mal so richtig klar: Die Zeit läuft. Bald werden auch wir an die Schulferien gebunden sein… mir graut es schon jetzt davor. Noch völlig geflasht von dieser Erkenntnis, buchte ich zwei Tage nach dem Sommerfest unsere Flüge nach Mexiko.

Mit dem Land hatten wir schon länger geliebäugelt und mit ein paar Klicks schaffte ich endlich Fakten: Anfang Dezember werden wir den Berliner Winter hinter uns lassen, der wahrscheinlich wieder nur kalt und grau wird, aber keinen Schnee bringt, so wie letztes Jahr. Wir werden Weihnachten in der mexikanischen Sonne feiern – wo, das steht noch nicht fest, denn wir werden ganz gemütlich ein bisschen durchs Land reisen. Und auch Silvester werden wir nicht in Berlin-Kreuzberg verbringen, wo immer so viel geböllert wird, dass man sich irgendwann einen Luftschutzbunker wünscht, sondern vielleicht irgendwo am Strand, vielleicht auch in Mexiko City.

Wir lassen uns überraschen.

Fünf Wochen Zeit haben wir, um uns Mexiko anzuschauen. Das klingt jetzt erstmal herrlich lang. Aber wenn wir dort sind, werden wir uns bestimmt fünf Monate Zeit wünschen 🙂 Nur die sind leiiiiiider grade nicht machbar.

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4. Blog-Geburtstag: Party & Gewinnspiel

4. Blog Geburtstag Jäger des verlorenen Schmatzes

Das Blogjubiläum macht mich ja immer ein bisschen wehmütig. Der Launch dieses Blogs fällt nämlich zusammen mit dem Start unserer siebenmonatigen Neuseelandreise. Jedes Jahr wird mir vor Augen geführt, wie lange das schon her ist (viel zu lange!).

Unser 4. Blog-Geburtstag macht mich aber auch ziemlich glücklich, wenn ich mir anschaue, wie viel sich seitdem entwickelt hat.

Wie viele treue Leser wir haben. Was für tolle, bestätigende Kommentare ihr uns hier hinterlasst.

Wie unglaublich viel Spaß es uns nach wie vor macht, unterwegs zu sein, in Töpfe zu schauen, Menschen zu treffen, unbekannte Speisen zu probieren, immer mal wieder die eigene Komfortzone zu verlassen, Neues kennenzulernen und jedes Mal ein klein bisschen verändert nach Hause zurück zu kommen. Und natürlich: Unsere kulinarischen Abenteuer und Entdeckungen anschließend mit euch zu teilen.

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